Pakete, Briefe, Telefon

Pakete

Nach § 36 Abs. 1 Satz 3 des Hessischen Jugendstrafvollzugsgesetzes und § 29 Abs. 1 Satz 3 des Hessischen Untersuchungshaftvollzugsgesetzes ist es sowohl jungen Untersuchungs- als auch Strafgefangenen nicht gestattet, Pakete mit Nahrungs- und Genussmitteln zu empfangen.

Die Gefangenen haben die Möglichkeit, durch umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten ihren Bedarf an Nahrungs- und Genussmitteln ausreichend zu decken.

Andere Pakete oder sonstige Zusendungen bedürfen der vorherigen Zustimmung durch die Justizvollzugsanstalt.

Briefe

  • Strafgefangene:
    Der Schriftwechsel junger Strafgefangener wird von Anstaltsbediensteten überwacht, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht (§§ 32 und 34 Hessisches Jugendstrafvollzugsgesetz).
  • Untersuchungsgefangene: 
    Der Schriftwechsel junger Untersuchungsgefangener wird von dem zuständigen Gericht bzw. der zuständigen Staatsanwaltschaft überwacht; im Übrigen gilt die für Strafgefangene bestehende Regelung.

Telefon

Die Gefangenen haben die Möglichkeit, von Telefonapparaten, die in den Unterkunftshäusern angebracht sind, ihre Angehörigen und Freunde anzurufen. Sie können auf diesen Apparaten aber nicht angerufen werden.

Bei Untersuchungsgefangenen kann die Erlaubnis zum Telefonieren durch die zuständige Richterin oder den zuständigen Richter geregelt sein.