Sonstige Angebote

Entlassungsvorbereitung
Externe Maßnahmen
Nachbetreuung

Entlassungsvorbereitung

Die Entlassungsvorbereitung ist von Beginn des Vollzuges an auf den individuellen Bedarf des Insassen (z.B. Wohnung, Arbeit, Familie, etc.) zugeschnitten. Die Zusammenarbeit mit externen Institutionen (z.B. Bewährungshilfe,
Sicherheitsmanagement und Entlassungsmanagement, Bundesagentur für Arbeit) setzt frühzeitig, spätestens jedoch sechs Monate vor dem voraussichtlichen Entlassungstermin (vgl. §§ 7 ff. und 16 HStVollzG, HSVVollzG) ein.

Externe Maßnahmen

Die anstaltsinternen Maßnahmen werden durch externe ergänzt, wie z.B.:
Psychotherapie
Suchttherapeutische Gruppen- und Einzelmaßnahmen
Ehe- und Partnerberatung
Selbsthilfegruppen
Gesundheitsvorsorge
Aids-Hilfe
Schuldnerberatung
Entlassungshilfe
Darüber hinaus werden unter dem Aspekt der sozialen Integration Kontakte zu unterschiedlichen Vereinen, Institutionen, Kirchen und Verbänden gepflegt.

Nachbetreuung

Nach der Entlassung gewährt die Sozialtherapeutische Anstalt nach Maßgabe des § 12 Abs. 6 HStVollzG und § 17 Abs. 3 HSVVollzG in begründeten Einzelfällen eine nachgehende Betreuung. Im deliktspezifischen Bereich begonnene Einzeltherapien können fortgeführt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der Nachsorgegruppe für entlassene Sexualstraftäter.
Auf freiwilliger Grundlage (§ 12 Abs. 5 HStVollzG und § 18 Abs. 1 HSVVollzG) kann ein ehemaliger Insasse auf seinen Antrag hin vorübergehend aufgenommen werden, wenn das Ziel seiner Behandlung gefährdet und ein Aufenthalt in der Anstalt aus diesem Grunde indiziert ist.