Ehrenamtliche Mitarbeit

§ 7 HessJStVollzG (1) Zum Erreichen des Erziehungsziels arbeiten die Anstalten mit öffentlichen Stellen sowie privaten Organisationen und Personen, die der Eingliederung der Gefangenen förderlich sein können, zusammen.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen des Erziehungsziels. Sie tragen mit ihren individuellen Fähigkeiten dazu bei, die Bediensteten der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden in ihrer Arbeit zu unterstützen bzw. ihre Arbeit zu ergänzen. Für die Gefangenen bieten sie die Möglichkeit, regelmäßig Kontakt zu Menschen zu haben, die mit dem unmittelbaren Anstaltsbetrieb nichts zu tun haben. Sie stellen für einige Gefangene sogar die einzigen Brücken nach „draußen“ dar.

Ehrenamtliche Mitarbeit kann in Form von Einzel- oder Gruppenbetreuung durchgeführt werden:

  • Die Einzelbetreuung in Form von regelmäßigen Besuchen eines einzelnen Gefangenen benötigen insbesondere Gefangene, die wenig oder gar keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Sie haben ein großes Bedürfnis, Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner zu haben, die zuhören können, sie akzeptieren und auf ihre Probleme eingehen. Sie leisten wertvolle Unterstützung bei der Entlassungsvorbereitung.
      
  • Bei der Gruppenarbeit werden mehrere Gefangene zusammen betreut. Gruppenarbeit kann in Form von Gesprächskreisen stattfinden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Gefangenen Hobbys, Fähigkeiten oder Neigungen näher zu bringen (bspw. Musikkurse, Mal- oder Bastelkurse, Sportangebote).

Interessenten sind in der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden willkommen.

 Als Ansprechpartner für Fragen zur ehrenamtlichen Mitarbeit steht Herr Spörl gerne zur Verfügung (Tel.: 0611 414 2310, E-Mail: michael.spoerl@jva-wiesbaden.justiz.hessen.de).