Beschäftigungsmöglichkeiten

(Arbeit, berufliche und schulische Aus- und Weiterbildung)

Gemäß § 27 HStVollzG soll die Anstalt den Gefangenen der Eingliederung förderliche Arbeit oder arbeitstherapeutische oder sonstige Beschäftigung zuweisen.

Der Beschäftigung, insbesondere der Arbeit, kommt zur Erfüllung des Eingliederungsauftrags eine zentrale Rolle zu. Auf der einen Seite ist die Hinführung zu einem geregelten Tagesablauf bzw. die Beibehaltung eines solchen wichtig für ein eigenverantwortliches Leben nach der Entlassung. Darüber hinaus dient Beschäftigung dazu, Qualifikationen zu erhalten oder zu erweitern. Beschäftigung ist auch ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Sicherheit einer Anstalt. Beschäftigung dient insbesondere dem Ziel, die Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine regelmäßige Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts nach der Entlassung zu vermitteln, zu fördern oder zu erhalten.

In der Anstalt stehen ca. 210 Arbeitsplätze zur Verfügung. Sie verteilen sich wie folgt:

Untenehmerbetriebe 45 (Einsatz nur von Gefangenen des geschlossen Vollzuges)
Hausarbeiterstellen 65 (für Gefangene des offenen wie geschlossenen Vollzuges)
Hilfsbetriebe 46 (Einsatz nur von Gefangenen des offenen Vollzuges)
Berufliche Bildung 10
Schulische Bildung 30
Arbeitstherapie 15 (nur für geschlossenen Vollzug)
Gärtnerei 5 (nur für geschlossenen Vollzug)